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Schwarzpeterspiel von Bankern und Politikern im US-Steuerstreit

Aus den USA gibt es keinerlei Signale, den Konflikt mit dem Schweizer Finanzplatz bereinigen zu wollen. Im Gegenteil: Der Druck auf die betroffenen Banken steigt, und damit auch die Nervosität.

Das Verhältnis zwischen Schweizer Banken und Parlamentariern ist gespannt: Bündel mit Franken- und Dollar-Noten. (Bild: Martin Rüetschi, Keystone)
Das Verhältnis zwischen Schweizer Banken und Parlamentariern ist gespannt: Bündel mit Franken- und Dollar-Noten. (Bild: Martin Rüetschi, Keystone)

Ort der Begegnung ist eine jener mindestens elf Schweizer Banken, gegen die in den USA ermittelt wird. Die beiden anwesenden Geschäftsleitungsmitglieder wirken deshalb etwas ratlos, weil das Institut zwar am Pranger steht, aber keine konkrete Forderung auf dem Tisch hat. «Das, was wir aus Sicht der Schweizer Rechtsprechung machen können, haben wir gemacht», sagt einer der Banker. Darüber hinaus fühlt man sich den Launen der Grossmacht ausgeliefert.

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