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Sagt das Volk wieder Nein zur zweiten Röhre?

Der Meinungsumschwung im Bundesrat kam rasch – und hat mit Uvek-Chefin Leuthard zu tun. Die Löcher-Bohrer haben jetzt Rückenwind, die Gegner setzen aufs Volk – und verweisen auf die Geschichte.

Die Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels am 5. September 1980: Blick auf das Südportal in Airolo.
Die Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels am 5. September 1980: Blick auf das Südportal in Airolo.
Keystone

Der Wind hat gedreht im Bundesrat. Unter SP-Verkehrsminister Moritz Leuenberger gab es für den Bau einer zweiten Gotthard-Röhre keine Mehrheit. Unter der Ägide von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard ist das umstrittene Bauwerk gestern schlank durchgegangen, auch wenn die beiden SP-Vertreter die Bedenken der Gegner pflichtgemäss darlegten. Im Parlament dürfte der Bau des zwei Milliarden teuren Alpendurchstichs ebenfalls eine Mehrheit finden. Im Nationalrat sind bereits entsprechende Vorstösse von SVP, FDP und CVP deponiert, die zusammen eine Mehrheit in der grossen Kammer haben. Und im Ständerat unterzeichnete mehr als die Hälfte eine Motion des Tessiners Filippo Lombardi (CVP) für die zweite Röhre.

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