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Politik will Tierquäl-Pelze verbieten

Die im letzten Jahr eingeführte Deklarationspflicht verfehlt ihr Ziel klar. Nun werden gleich mehrere Parlamentarier aktiv.

Ein Dorn im Auge von Tierschützern: Auf einer Pelzfarm in Norwegen wird ein Fuchs gehäutet, November 2010. Foto: Heiko Junge (EPA)
Ein Dorn im Auge von Tierschützern: Auf einer Pelzfarm in Norwegen wird ein Fuchs gehäutet, November 2010. Foto: Heiko Junge (EPA)
Heiko Junge, Keystone

Lieber nackt als im Pelz. Das war einmal. Frau trägt wieder Pelz. Und Mann genauso. Jacken, Mäntel, Mützen oder Schuhe: «In den vergangenen Jahren sind die Verkäufe an Textilien mit im Ausland produziertem Pelzbesatz erheblich gestiegen», gibt die Aargauer SP-Ständerätin Pascale Bruderer zu bedenken. «Gleichzeitig ist bekannt, dass ein grosser Teil der Tiere, von denen das Fell gewonnen wird, unter erbärmlichsten Bedingungen gehalten werden», ergänzt der Berner BDP-Nationalrat Lorenz Hess. Dabei sei eine grosse Mehrheit der Bevölkerung klar gegen tierquälerische Jagd- und Tötungsmethoden sowie die industrielle Produktion von Pelzerzeugnissen – die zudem den verfassungsmässig geschützten Tierschutzprinzipien der Schweizer Gesetzgebung diametral widersprächen.

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