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Polanski-Affäre führt zu Änderung der Lex Koller

Der Bund zieht die Lehren aus dem Fall Polanski: Künftig soll bei jedem Hauskauf eines Ausländers geprüft werden, ob dieser international gesucht wird.

Darf es nicht mehr geben: Eine zweite Polanski-Affäre.
Darf es nicht mehr geben: Eine zweite Polanski-Affäre.
Keystone

Als Roman Polanski 2006 sein Chalet in Gstaad kaufte, wurde er gleichzeitig per internationalem Haftbefehl gesucht. Weil Polanski Ausländer ist, musste das Bundesamt für Justiz (BJ) den Hauskauf gemäss der Lex Koller bewilligen. Dasselbe BJ wäre aber auch für Polanskis Verhaftung zuständig gewesen, unternahm damals aber noch nichts. Offizielle Begründung: Für den Haftbefehl und den Hauskauf seien zwei verschiedene Abteilungen innerhalb des BJ zuständig. Und zwischen diesen Abteilungen bestünden keine Querverbindungen.

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