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«Personenkontrolle im Extremfall bis in den Intimbereich»

Nach den Gewaltexzessen im Letzigrund müssen sich die Klubs auf härtere Massnahmen gefasst machen, sagt der Zentralschweizer Sicherheitsdirektor Beat Villiger.

Nach dem Petardenwurf steigt im GC-Block Rauch auf.
Nach dem Petardenwurf steigt im GC-Block Rauch auf.
Keystone
Es kommt zu Schlägereien und Panik.
Es kommt zu Schlägereien und Panik.
Keystone
Mustafi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für die Grasshoppers.
Mustafi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für die Grasshoppers.
Keystone
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Herr Villiger, gestern eskalierte die Situation im Zürcher Letzigrund und führte zu wüsten Szenen. Wie denken Sie als Sicherheitsdirektor darüber? Was passierte, ist inakzeptabel und schadet dem Sport aufs Schlimmste. Mich trifft es doppelt; als Sicherheitsdirektor und als bekennender Sportfan.

Vor einem Monat endete ein Runder Tisch genau zu diesem Thema ergebnislos. Warum lässt sich die Politik von den Klubs hinhalten? Dies ist zu bedauern. Es ist aber nicht so, dass die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren nichts erreicht hat. Stichwort ist zum Beispiel das Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen. Aber wie sich nun zeigt, genügt das offenbar noch nicht.

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