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«Nun heisst es Daumendrücken»

Geothermieprojekt: Der St. Galler Stadtrat will trotz Erdbeben weiterbohren. Energiepolitikerin Kathy Riklin glaubt an eine Signalwirkung für die restliche Schweiz.

Mirko Plüss
Weitgehend erfolglose Bohrung trotz Kosten von 60,2 Millionen Franken: Ein ausrangierter Bohrkopf, im Hintergrund der Turm des St. Galler Geothermieprojektes. (30. Juli 2013)
Weitgehend erfolglose Bohrung trotz Kosten von 60,2 Millionen Franken: Ein ausrangierter Bohrkopf, im Hintergrund der Turm des St. Galler Geothermieprojektes. (30. Juli 2013)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Daraufhin entbrannte eine Debatte über die Gefahr durch geothermische Tiefenbohrungen: Die Bohranlage im Sittertobel.
Daraufhin entbrannte eine Debatte über die Gefahr durch geothermische Tiefenbohrungen: Die Bohranlage im Sittertobel.
Keystone
Nach dem Erdbeben: Das Gas im Bohrloch wurde kontrolliert abgefackelt. (21. Juli 2013)
Nach dem Erdbeben: Das Gas im Bohrloch wurde kontrolliert abgefackelt. (21. Juli 2013)
Stadt St. Gallen
In Basel führte ein Geothermieprojekt 2006 zu einem Erdbeben der Stärke 3,2: Bohrturm des damaligen Energieforschungsprojekts Deep Heat Mining.
In Basel führte ein Geothermieprojekt 2006 zu einem Erdbeben der Stärke 3,2: Bohrturm des damaligen Energieforschungsprojekts Deep Heat Mining.
Keystone
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Der St. Galler Stadtrat hat entschieden, das Geothermie-Projekt der Stadt vorerst weiterzuführen. Was halten Sie von dem Entscheid? Ich begrüsse den Entscheid sehr. Der Stadtrat hat sich damit sicher schwergetan. Es ist bewundernswert, dass er so klar hinter dem Projekt steht. Natürlich hoffe ich, dass es nicht wieder zu Störungen kommen wird – da heisst es Daumendrücken.

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