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Neuer Vorwurf gegen Markwalder

Der Fall Kasachstan wird für die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder immer ungemütlicher: Sie soll Unterlagen, die dem Kommissionsgeheimnis unterstehen, weitergegeben haben. Diese gelangten nach Kasachstan.

Am 6. Mai war bekannt geworden, dass Markwalder eine Interpellation eingereicht hatte, die teilweise in Kasachstan verfasst worden ist.
Am 6. Mai war bekannt geworden, dass Markwalder eine Interpellation eingereicht hatte, die teilweise in Kasachstan verfasst worden ist.
Keystone
Bei einem kasachischen Politiker sind Dokumente der Aussenpolitischen Kommission aufgetaucht. Christa Markwalder versucht, sich zu rechtfertigen.
Bei einem kasachischen Politiker sind Dokumente der Aussenpolitischen Kommission aufgetaucht. Christa Markwalder versucht, sich zu rechtfertigen.
Keystone
Wusste angeblich nichts vom Auftraggeber: Christa Markwalder (FDP) im Nationalrat in Bern. (25. September 2014)
Wusste angeblich nichts vom Auftraggeber: Christa Markwalder (FDP) im Nationalrat in Bern. (25. September 2014)
Keystone
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Mitte August 2013 stellt FDP-Nationalrätin Christa Markwalder in der Aussenpolitischen Kommission (APK) mehrere Fragen, die der Bundesrat später schriftlich beantwortet. Vor allem wenn die Zeit knapp ist, kommt es vor, dass der Bundesrat nicht alle Fragen während einer Kommissionssitzung mündlich beantwortet. Doch die schriftliche Version untersteht genauso dem Kommissionsgeheimnis wie mündliche Aussagen. Trotzdem gab Markwalder die Antworten an die Lobbyistin Marie-Louise Baumann von Burson-Marsteller weiter. Baumann liess die Dokumente übersetzen und leitete sie weiter an Asta Peruaschew, der die regimenahe kasachische Partei Ak Schol leitet.

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