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Neue Hoffnung auf Energie-Jackpot

Im jurassischen Haute-Sorne will ein Verbund aus Stadtwerken 5000 Meter tief bohren – um mit Geothermie Strom zu gewinnen. Ein Teil der Bevölkerung sorgt sich.

Arbeiter befestigen Schläuche am Bohrturm des St. Galler Geothermieprojekts im Sittertobel: Das Vorhaben wurde mittlerweile eingestellt. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Arbeiter befestigen Schläuche am Bohrturm des St. Galler Geothermieprojekts im Sittertobel: Das Vorhaben wurde mittlerweile eingestellt. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Die Hoffnung trägt einen wohlklingenden Namen: Haute-Sorne. In der jurassischen Gemeinde soll gelingen, was zuvor in Basel, Zürich und St. Gallen gescheitert ist: mit Tiefengeothermie Strom zu produzieren. «Wir wollen der petrothermalen Geothermie in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen», sagt Peter Meier, Geschäftsführer der Geo-Energie Suisse AG, eines Zusammenschlusses der Stadtwerke aus Zürich, Bern und ­Basel sowie regionaler Energieversorgungsunternehmen aus der ganzen Schweiz. Bei dieser Methode wird Wasser über ein Bohrloch in die Erdkruste gepumpt – in Haute-Sorne soll es bis zu 5000 Meter tief sein. Dort erhitzt es sich und wird hernach als heisses Wasser über ein anderes Bohrloch wieder an die Oberfläche gebracht. Aus dem Wasserdampf erzeugen Turbinen in der Folge Strom; die Temperaturen müssen dafür mindestens 150 Grad betragen.

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