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Nationalistische Parteien mit linken Positionen bedrängen die SVP

In Genf und im Tessin legen Protestparteien zu. Sie haben auch in der Deutschschweiz Potenzial.

«Sozial-Nationalismus» von links: Eric Stauffer (mitte) feiert mit seinen Getreuen des Mouvement Citoyens Genevois den Wahlerfolg.
«Sozial-Nationalismus» von links: Eric Stauffer (mitte) feiert mit seinen Getreuen des Mouvement Citoyens Genevois den Wahlerfolg.
Keystone

Der Aufstieg der SVP scheint unaufhaltsam. Innerhalb von knapp 20 Jahren hat sie ihren Wähleranteil praktisch verdreifacht und ist zur stärksten Partei aufgestiegen. Gemäss jüngstem Wahlbarometer kann sie auch im Oktober zulegen – 30 Prozent dürften in Reichweite liegen. Die SVP gewinnt zulasten der bürgerlichen Konkurrenz von CVP und FDP. Sie hat aber auch den rechten Rand bereinigt und die dortigen Parteien fast ausnahmslos integriert oder verdrängt: Die Schweizer Demokraten sind zu einem verstreuten Häuflein geworden, die Auto- und spätere Freiheitspartei hat sich mit Ausnahme weniger Sektionen aufgelöst.

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