Zum Hauptinhalt springen

Maurers Persilschein irritiert Politiker

Verteidigungsminister Ueli Maurer erkennt trotz des riesigen Datenklaus keine «fahrlässigen Fehler» im Nachrichtendienst. Sicherheitspolitiker zeigen sich erstaunt.

«Nicht nachvollziehbar, weshalb Maurer schon jetzt reflexartig alle in Schutz nimmt»: Chantal Galladé, SP-Nationalrätin und Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission.
«Nicht nachvollziehbar, weshalb Maurer schon jetzt reflexartig alle in Schutz nimmt»: Chantal Galladé, SP-Nationalrätin und Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission.
Keystone
«Gewagte Pauschalisierung»: FDP-Nationalrat Walter Müller
«Gewagte Pauschalisierung»: FDP-Nationalrat Walter Müller
Keystone
«Über die Details der Probleme im Nachrichtendienst, wie sie die Sonntagspresse dargestellt hat, waren wir in der Delegation aber nicht informiert worden»: SVP-Nationalrat Pierre François Veillon, Präsident der parlamentarischen Geschäftsprüfungsdelegation.
«Über die Details der Probleme im Nachrichtendienst, wie sie die Sonntagspresse dargestellt hat, waren wir in der Delegation aber nicht informiert worden»: SVP-Nationalrat Pierre François Veillon, Präsident der parlamentarischen Geschäftsprüfungsdelegation.
Keystone
1 / 4

Am Wochenende sind weitere Hintergründe zum Datendiebstahl im Nachrichtendienst (NDB) bekannt geworden. Gemäss der «SonntagsZeitung» kam der entscheidende Tipp, dank welchem man den Dieb von geheimen Daten im Umfang von mehreren Terabyte – ein NDB-Informatiker – stoppen konnte, von der Grossbank UBS. Der Darstellung zufolge wollte der Informatiker rund eine Woche vor seiner Verhaftung im Mai in einer UBS-Filiale nahe Bern ein Nummernkonto eröffnen. Ein UBS-Mitarbeiter schöpfte jedoch Verdacht und meldete die Anfrage intern weiter, worauf die Bank direkt an die Spitze des Nachrichtendiensts gelangte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.