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«Einige Oligarchen vom Zürichsee finanzieren das SVP-Extrablatt»

«Frankreich hat im Umweltschutz mit der Schweiz zumindest gleichgezogen»: Ruedi Baumann lebt seit 18 Jahren im westlichen Nachbarland. Foto: PD

Herr Baumann, Sie waren von 1997 bis 2001 Parteipräsident der Grünen und leben heute in Frankreich. Bereuen Sie es, dass Sie beim absehbaren Wahlerfolg der Grünen im Oktober nicht dabei sind?

Wie intensiv verfolgen Sie die Schweizer Politik noch?

In der Schweiz dominiert zurzeit die Klimapolitik, ist das in Frankreich auch so?

Seine Benzinpreiserhöhung und die Tempolimite ausserorts haben zu blutigen Strassenschlachten geführt.

In der Schweiz hat man das Gefühl, Frankreich hinke umweltpolitisch hinterher. Stimmt das?

«Emmanuel Macron ist die letzte Hoffnung für Europa.»

In der Schweiz wehrt sich das Parlament gegen einen Gegenvorschlag zur Pestizidinitiative.

Die Klimabewegung stellt radikale Forderungen, etwa die Reduktion des CO2-Ausstosses innert zehn Jahren auf netto null. Sollten die Schweizer Grünen nicht besser eine politisch realisierbare Klimapolitik formulieren?

Dennoch, die radikalen Forderungen der Klimabewegung sind kaum mehrheitsfähig.

Bei der Klimapolitik setzt die SVP darauf, dass das Volk höhere Energieabgaben ablehnt.

«Die Plakate der SVP wären selbst in der Partei von Marine Le Pen nicht möglich, das gäbe einen Aufschrei.»

Im Kanton Bern reichte es, dass die SVP vor der Benachteiligung des Gewerbes und der Landbevölkerung warnte, um ein neues Energiegesetz zu bodigen.

Die Grünen sehen sich nicht nur als Umweltpartei, sondern auch als Bewegung des gesellschaftspolitischen Fortschritts. In Zürich stellten die Grünen das Model Tamy Glauser auf, doch zog sich die politisch unerfahrene Frau nach einem Fehltritt wieder zurück. War die Kandidatur ein Fehler?

Die Wahlerfolge der Grünen hängen von der Themenkonjunktur ab. Die Klimadiskussion wird ihnen zu einem Wahlerfolg verhelfen. Wie nachhaltig wird dieser sein?

Allerdings ginge dann das politische Spektrum der Grünen von der Mitte bis ganz links aussen, und politische Richtungskämpfe wären vorprogrammiert.

Welchen Wähleranteil erreichen die Grünen im Herbst?

Sollen die Grünen einen Sitz im Bundesrat fordern, wenn sie die CVP überholen?

Politbüro Folge 2: Der schmusende SP-Politiker