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Lobby aus Baden-Württemberg stoppt den Fluglärm-Staatsvertrag

Eine breite Front aus Südbaden zwingt den deutschen Bundesminister Peter Ramsauer zur Umkehr.

Baden-Württemberg stellt sich quer: Blick aus dem Cockpit eines Airbus A340 im Anflug auf den Flughafen Zürich.
Baden-Württemberg stellt sich quer: Blick aus dem Cockpit eines Airbus A340 im Anflug auf den Flughafen Zürich.
Markus A. Jegerlehner

Die Stimmung ist gut am Montagabend im Paul-Löbe-Haus, einem Bürogebäude des deutschen Bundestages. Vier Abgeordnete haben zu einer Pressekonferenz geladen – sie stammen aus drei verschiedenen Parteien, aber aus derselben Region: aus Südbaden. Und heute feiern sie die vorläufige Blockade des Fluglärm-Staatsvertrages mit der Schweiz. «Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht», sagt Andreas Jung (CDU, Konstanz). Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) habe zugesagt, die Ratifizierung des Staatsvertrags auszusetzen.

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