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Leuthard und die SRG nicht aus dem Schneider

Der emotionale Kampf um den Service public und die SRG ist nach der Abstimmung nicht vorbei – ganz im Gegenteil.

So sieht Erleicherung aus: Medienministerin Doris Leuthard nach dem hauchdünnen Zittersieg an der Urne.
So sieht Erleicherung aus: Medienministerin Doris Leuthard nach dem hauchdünnen Zittersieg an der Urne.
Keystone

Ein mitleidiges Lächeln. Mehr erntete noch vor einem halben Jahr nicht, wer dem Referendum gegen das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) auch nur geringe Erfolgsaussichten voraussagte. Rund 60 Franken weniger pro Haushalt fürs Radiohören und fürs Fernsehen – das Argument schien unschlagbar.

Doch genau dieses zog im Abstimmungskampf überraschenderweise gar nicht, wie der Berner Politologe Claude Longchamp gestern in einer ersten Analyse im SRF-Abstimmungsstudio darlegte. So wurde aus dem anfänglich vermuteten Selbstläufer am Abstimmungssonntag ein regelrechter Krimi, bei dem die RTVG-Gegner am Ende nur hauchdünn unterlagen.

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