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Lehrer wollen weniger Logos im Klassenzimmer

Schweizer, deutsche und österreichische Lehrer kritisieren zu viel Werbung und Sponsoring an Schulen. Sie haben ein Manifest gegen Kommerz eingereicht.

Wie viel Sponsoring darf im Klassenzimmer Platz haben? Eine Mittelschule in Basel. (Symbolbild)
Wie viel Sponsoring darf im Klassenzimmer Platz haben? Eine Mittelschule in Basel. (Symbolbild)
Georgios Kefalas, Keystone
Beat Zemp, Präsident der Schweizer Lehrer fordert klare Regeln.
Beat Zemp, Präsident der Schweizer Lehrer fordert klare Regeln.
Alessandro della Valle, Keystone
Kinder könnten Werbung noch nicht rational verarbeiten, sagt auch ein Wirtschaftspsychologe.
Kinder könnten Werbung noch nicht rational verarbeiten, sagt auch ein Wirtschaftspsychologe.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
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Logos und Produktplatzierungen in Klassenzimmern oder andere Einflüsse aus der Wirtschaft auf Schüler müssten reglementiert und kontrolliert werden. Das fordert der oberste Lehrer der Schweiz, Beat Zemp. «Die Politik darf nicht sukzessive Sponsoring an Schulen erlauben, um sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen», sagt er in der «Schweiz am Wochenende».

Zemp ist zudem Mitautor eines Manifests, das an einem Treffen der nationalen Lehrerverbände von Deutschland, Österreich und der Schweiz in Hamburg verfasst wurde und genau diese Zunahme an Sponsoring kritisiert. «Dagegen müssen wir uns wehren», sagt Zemp.

Ein wichtiger Punkt des Manifests lautet: «Es braucht einheitliche, verbindliche Regeln für das Sponsoring an Schulen.» Das fordert auch Wirtschaftspsychologe Christian Fichter in der «Schweiz am Wochenende». Kinder seien noch nicht in der Lage, «Werbung rational zu verarbeiten». Sie seien daher leichter zu beeinflussen.

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