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Lauber ist noch nicht aus dem Schneider

Der Bundesanwalt muss seine Behörde führen, obwohl Untersuchungen zu den Geheimtreffen laufen. Das birgt Risiken – nicht nur für ihn.

Catherine Boss, Christian Brönnimann, Thomas Knellwolf
Er kann nur kurz aufatmen: Bundesanwalt Michael Lauber (Mitte) neben seinen Stellvertretern Ruedi Montanari (r.) und Jacques Rayroud (l.). Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Er kann nur kurz aufatmen: Bundesanwalt Michael Lauber (Mitte) neben seinen Stellvertretern Ruedi Montanari (r.) und Jacques Rayroud (l.). Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Nach Monaten hitziger Debatten rund um geheime Treffen mit Fifa-Chef Gianni Infantino ist Bundesanwalt Michael Lauber am Dienstag vom Parlament wiedergewählt worden. Es war eine Zitterpartie – nur gerade sieben Stimmen verhalfen ihm zum Sieg. Besonders erfreut sind die kantonalen Strafverfolger. «Damit geht die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Bundesanwalt und den Kantonen weiter, das ist erfreulich», sagt Beat Oppliger, Leitender Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich. Die grossen Projekte, zum Beispiel in der Cyber- und Terrorabwehr, könnten nun nahtlos weitergeführt werden.

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