Zum Hauptinhalt springen

Kommentar: Die Energiewende ist keine Hexerei

Für einmal ging es schnell beim Bund: Am Freitag, nur anderthalb Jahre nach der Kernschmelze in Fukushima, schickte der Bundesrat seine Energiestrategie 2050 mit konkreten Ideen in die Vernehmlassung. Diese Geschwindigkeit verdient Lob.

Wirtschaftsredaktor Dominik Balmer zu den Plänen des Bundesrats.
Wirtschaftsredaktor Dominik Balmer zu den Plänen des Bundesrats.
Andreas Blatter

Die Mittel, also die konkreten Gesetzesänderungen, die der Bundesrat nun dem öffentlichen Härtetest unterzieht, sind teils gut, teils schlecht. Begrüssenswert sind zum einen höhere Beiträge für die Sanierungen von Gebäudehüllen und zum anderen schärfere CO2-Vorschriften für Autos und neu auch Lieferwagen. In diesen Bereichen wird sehr viel Energie verschleudert. Und es ist nichts als logisch, das Problem dort zu lösen, wo es entsteht. Gut ist auch, hat der Bundesrat erkannt, dass der Atomausstieg nicht ohne Zugeständnisse zu haben ist. Ohne Gaskraftwerke als Überbrückung gelingt die Energiewende nicht. Das zeigt sich am Beispiel Deutschland – punkto Energiewende das Mass aller Dinge.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.