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Kinder reichen Beschwerde gegen HIV-Kampagne ein

«Hochsexualisierte Inhalte»: Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen fordert vom Bundesverwaltungsgericht, dass es die neue HIV-Kampagne stoppt.

Elena und Nicola: «Das Leben und die Liebe kann nur geniessen, wer sich selbst und seinen Partner respektiert. Wir sind davon überzeugt: Wer sich schützt, erlebt seine Sexualität frei, erfüllt und ohne Reue. Deshalb unterstützen wir diese starke HIV-Kampagne. Wir hoffen, dass sie andere Menschen genauso prägen wird, wie vergangene HIV-Kampagnen uns.»
Elena und Nicola: «Das Leben und die Liebe kann nur geniessen, wer sich selbst und seinen Partner respektiert. Wir sind davon überzeugt: Wer sich schützt, erlebt seine Sexualität frei, erfüllt und ohne Reue. Deshalb unterstützen wir diese starke HIV-Kampagne. Wir hoffen, dass sie andere Menschen genauso prägen wird, wie vergangene HIV-Kampagnen uns.»
Diana Scheunemann/PD
Joanna und Sonia: «Kampagnen wie diese sind wichtig, um die Ansteckungszahlen weiter zu senken und an die Verantwortung jeder einzelnen Person zu appellieren. Das Leben und seinen Körper zu geniessen, ohne dabei seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen – dafür machen wir uns stark.»
Joanna und Sonia: «Kampagnen wie diese sind wichtig, um die Ansteckungszahlen weiter zu senken und an die Verantwortung jeder einzelnen Person zu appellieren. Das Leben und seinen Körper zu geniessen, ohne dabei seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen – dafür machen wir uns stark.»
Diana Scheunemann/PD
Anna-Lena und Stephan: «Die neue HIV-Kampagne hat uns beide begeistert. Es ist uns eine Ehre, persönlich für etwas einzustehen, für das es sich zu kämpfen lohnt. Im Alltag geht viel zu schnell vergessen, dass wir zu unserem Körper Sorge tragen müssen.»
Anna-Lena und Stephan: «Die neue HIV-Kampagne hat uns beide begeistert. Es ist uns eine Ehre, persönlich für etwas einzustehen, für das es sich zu kämpfen lohnt. Im Alltag geht viel zu schnell vergessen, dass wir zu unserem Körper Sorge tragen müssen.»
Diana Scheunemann/PD
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35 Kinder und Jugendliche sind wegen der Love-Life-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mit einer Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht gelangt. Das BAG hatte ihr Gesuch um einen Stopp der Kampagne nicht behandelt. Sie stören sich am «hochsexualisierten» Inhalt der Plakate.

Die Medienstelle des Bundesverwaltungsgerichts bestätigte auf Anfrage, dass eine Beschwerde in dieser Sache hängig sei. Die 35 Kinder und Jugendlichen und ihre Eltern werden von der Stiftung Zukunft CH und weiteren Organisationen unterstützt.

«Schutzwürdige Interessen verletzt»

Sie fordern die Beendigung der Love-life-Kampagne, weil durch die «hochsexualisierten» Inhalte schutzwürdige Interessen von ihnen verletzt werden.

Der Bundesrat unterstützt die Kampagne und bezeichnet sie als einen Erfolg. Sie habe nichts mit Pornografie zu tun, schrieb er in seinen Antworten auf mehrere Vorstösse aus den Reihen von EVP und CVP.

Gestartet hatte das BAG die Kampagne im Mai mit einem Aufruf, am Casting für die Plakatsujets teilzunehmen. 250 Personen meldeten sich. Fünf Paare wurden schliesslich ausgewählt und von der Starfotografin Diana Scheunemann in eindeutigen Posen fotografiert.

SDA/fko

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