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Juso-Präsident kritisiert OECD-Studie

Ein internationaler Vergleich der OECD zeigt: Die Lohnunterschiede in der Schweiz vermindern sich. Die Studie klammere die höchsten Saläre aus und sei falsch, sagt David Roth, einer der Väter der 1:12-Initiative.

«Die höchsten Einkommen wurden ausgeklammert»: Juso-Präsident David Roth an der Delegiertenversammlung seiner Partei in Lausanne. (20. Oktober 2012)
«Die höchsten Einkommen wurden ausgeklammert»: Juso-Präsident David Roth an der Delegiertenversammlung seiner Partei in Lausanne. (20. Oktober 2012)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Das wichtigste Argument von Bundesrat und bürgerlichen Parteien gegen die 1:12-Initiative der Juso ist eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in der die Lohnungleichheit der Mitgliedsländer miteinander verglichen wird. Diese Studie kommt zum Schluss, dass die Einkünfte der arbeitenden Haushalte (ohne Rentner) heute weniger gerecht verteilt sind als früher – ausser in Holland und der Schweiz. In beiden Ländern verminderten sich die Lohnunterschiede (Redaktion Tamedia berichtete).

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