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Jugendkriminalität: 68 Prozent sind Schweizer

Über 15'000 Jugendliche sind im vergangenen Jahr verurteilt worden. Ihre häufigsten Vergehen sind nicht Schlägereien.

Die Anzahl der Jugendstrafurteile ist 2009 gestiegen - dies weil mehr jugendliche Drogenkonsumenten bestraft wurden. Dagegen wurden weniger Junge wegen Gewaltdelikten verurteilt.

Wie aus aktualisierten Daten des Bundesamtes für Statistik hervorgeht, stieg die Gesamtzahl der Jugendstrafurteile von 14'651 im Jahre 2008 auf 15'064 im Jahre 2009, ein Plus von 2,8 Prozent. 2005 und 2006 waren jeweils knapp 14'000 Strafurteile gegen Jugendliche ergangen, 1999 12'000.

Ein Drittel wird rückfällig

Diebstahl und Drogenkonsum sind die häufigsten Straftaten. Die Verurteilungen wegen Drogenkonsums nahmen 2008/09 um fast 14 Prozent zu, jene wegen Gewaltdelikten gingen dagegen um 3,6 Prozent zurück.

Vier von fünf verurteilten Jugendlichen sind Männer. Nur ein knapper Viertel ist unter 15 Jahre alt. 68 Prozent der Verurteilten sind Schweizer. Jugendliche werden zumeist zu persönlichen Leistungen verurteilt oder erhalten Verweise. Die Rückfallrate ist, für die analysierbaren Jahre, seit 3 Jahren stabil und liegt bei etwas über 30 Prozent.

SDA/oku

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