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Ja, sie will – aber ist Sommaruga zu beliebt für den Bundesrat?

Die SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga legt heute ihre Karten offen: Sie will in den Bundesrat. Doch: Möglicherweise schadet ihr, dass sie eine Bernerin ist. Und vielleicht ist gar ihre Popularität ein Nachteil.

Das Rennen um die Leuenberger-Nachfolge ist lanciert: Simonetta Sommaruga, Bundesratskandidatin.
Das Rennen um die Leuenberger-Nachfolge ist lanciert: Simonetta Sommaruga, Bundesratskandidatin.
Keystone

Heute Mittwoch gibt die Berner SP-Ständerätin und Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga bekannt, dass sie sich für die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger bewerben will. Die Geschäftsleitung der bernischen SP hat sie gestern Abend einstimmig ins Bundesratsrennen geschickt, wie der «Tages-Anzeiger» aus zuverlässiger Quelle erfahren hat. Mit der 50-jährigen Sommaruga legt die erste Kandidatin für den frei werdenden SP-Bundesratssitz die Karten offen. Zwar muss über die Kandidatur am 1. September noch der kantonale Parteitag befinden, doch der Entscheid gilt als reine Formsache.

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