Zum Hauptinhalt springen

Hotelplan Suisse annulliert Reisen nach Sri Lanka

Nach den Selbstmordanschlägen hat das EDA seine Reisehinweise zu Sri Lanka angepasst. Erste Reiseveranstalter reagieren.

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse annulliert ab sofort alle Reisen nach Sri Lanka mit Abreise bis und mit 31. Mai 2019. Neubuchungen dorthin würden bis auf Weiteres nicht angenommen, teilte das Unternehmen am Samstag mit. Kunden vor Ort würden kontaktiert und könnten auf Wunsch sofort in die Schweiz zurückreisen.

Da das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ab sofort von Reisen nach Sri Lanka abrate, reagiere Hotelplan Suisse mit den Reisemarken Migros Ferien, Hotelplan, Tourisme Pour Tous, Travelhouse und Globus Reise, hiess es weiter. 24 Kunden seien derzeit in Sri Lanka. Hotelplan Suisse beobachte die Lage ständig und werde bei Bedarf die Annullationsbedingungen verlängern.

Neun srilankische Selbstmordattentäter, unter ihnen eine Frau, hatten am Ostersonntag Anschläge unter anderem auf drei christliche Kirchen und drei Luxushotels verübt. Unter den mehr als 250 Todesopfern waren mindestens 40 Ausländer, auch ein Ehepaar aus Bern. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Attacken für sich.

Hunderte Tote: Die Menschen in Sri Lanka gedenken der Anschlagsopfer.
Hunderte Tote: Die Menschen in Sri Lanka gedenken der Anschlagsopfer.
Shahzaib Akberg, Keystone
Vor der ältesten Kirche in Colombo reihen Helfer die Leichname der Getöteten auf – zwecks Identifikation durch Angehörige.
Vor der ältesten Kirche in Colombo reihen Helfer die Leichname der Getöteten auf – zwecks Identifikation durch Angehörige.
Nicky Woo (Picture Alliance, NurPhoto)
Zehn Tage zuvor hatte Sri Lankas Polizeichef Pujuth Jayasundara vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen  durch die radikalislamische Gruppe NTJ gewarnt. Er berief sich dabei auf Informationen eines «ausländischen Geheimdiensts».
Zehn Tage zuvor hatte Sri Lankas Polizeichef Pujuth Jayasundara vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen durch die radikalislamische Gruppe NTJ gewarnt. Er berief sich dabei auf Informationen eines «ausländischen Geheimdiensts».
AP
1 / 12

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch