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Homosexualität als Asylgrund

Der Europäische Gerichtshof bezeichnet Homosexuelle als «soziale Gruppe» im Sinne der Flüchtlingskonvention. Amnesty International erhofft sich Auswirkungen für die Schweiz, das BFM winkt ab.

Anerkennt Homosexuelle als «soziale Gruppe»: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg.
Anerkennt Homosexuelle als «soziale Gruppe»: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg.
Keystone
Anlass dazu ist die Verfolgung von Homosexuellen in vielen Ländern: Eine Gay-Pride-Parade in Moskau.
Anlass dazu ist die Verfolgung von Homosexuellen in vielen Ländern: Eine Gay-Pride-Parade in Moskau.
Keystone
Die Schweiz will nicht mit der EU mitziehen, der Schutz von homosexuellen Asylsuchenden sei bereits geregelt: Ein Mann nimmt an einer Schwulenparade in Uganda teil.
Die Schweiz will nicht mit der EU mitziehen, der Schutz von homosexuellen Asylsuchenden sei bereits geregelt: Ein Mann nimmt an einer Schwulenparade in Uganda teil.
Keystone
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In Dutzenden Ländern weltweit ist Homosexualität noch immer illegal, in einigen Staaten droht gar die Todesstrafe. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg trägt diesem Umstand nun Rechnung: In einem gestern Donnerstag veröffentlichten Leitentscheid hält der EuGH fest, dass Homosexualität in der EU als Asylgrund gelten soll. Bedingung ist, dass dem Antragsteller in seinem Heimatland schwere Sanktionen drohen.

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