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Gericht verrät Überwachung

Das Bundesgericht hat eine Telefonüberwachung in einem Mordfall bekannt gemacht, als diese noch lief, um die Tatwaffe zu finden.

Hält sich blind an die Regeln: Ausschnitt aus der Fassade des Bundesgerichts in Lausanne. (17. November 2011)
Hält sich blind an die Regeln: Ausschnitt aus der Fassade des Bundesgerichts in Lausanne. (17. November 2011)
Keystone

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau hat diesen Sommer einen Verdächtigen im Gränicher Mord an einem Kranführer aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach der Entlassung zapfte sie die Telefone des Verdächtigen an, um herauszufinden, wo sich die Tatwaffe befindet, die bis dato unauffindbar ist. Nun hat das Bundesgericht diese noch laufende Telefonüberwachung publik gemacht. Nachdem das Zwangsmassnahmengericht die Überwachung abgelehnt hatte, musste das Bundesgericht erneut darüber entscheiden.

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