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Frey verneint Kaufangebot an «Blick»-Gruppe

Walter Frey soll über einen Anwalt Ringier ein Kaufangebot gemacht haben. Der Zürcher Unternehmer dementiert entsprechende Berichte.

Wirbel in der Medienlandschaft: Eishockey-Liebhaber Walter Frey (l.) unterhält sich mit HCD-Trainer Arno Del Curto. (Archiv) (11. April 2015)
Wirbel in der Medienlandschaft: Eishockey-Liebhaber Walter Frey (l.) unterhält sich mit HCD-Trainer Arno Del Curto. (Archiv) (11. April 2015)
Keystone
Für die Übernahme der «Blick»-Gruppe wurden 230 Millionen Franken offeriert: Journalisten im Newsroom der «Blick»-Gruppe am 30. Januar 2012 in Zürich.
Für die Übernahme der «Blick»-Gruppe wurden 230 Millionen Franken offeriert: Journalisten im Newsroom der «Blick»-Gruppe am 30. Januar 2012 in Zürich.
Gaetan Bally, Keystone
Er soll hinter der Offerte stecken: Christoph Blocher posiert hinter einem Vorhang in seinem Büro in Männedorf. (Archivbild)
Er soll hinter der Offerte stecken: Christoph Blocher posiert hinter einem Vorhang in seinem Büro in Männedorf. (Archivbild)
Gaetan Bally, Keystone
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Der Küsnachter SVP-Politiker und Autohändler Walter Frey hat Berichte zurückgewiesen, wonach er der «Blick»-Gruppe ein Kaufangebot vorlegte. Es stimme nicht, dass er direkt oder indirekt über einen Anwalt eine Offerte an Ringier gemacht habe, um «Blick», «SonntagsBlick» oder alles miteinander zu kaufen, erklärte Frey gegenüber SRF.

Frey, grosszügiger Mäzen im Zürcher Eishockey, sagte, dass er im Fall eines Interesses dies Michael Ringier direkt mitteilen und «nicht eine Offerte über einen Drittmann machen» würde. Zudem sei er Kleinverleger. Er habe das Gefühl, dass der «Blick» und die ganze «Blick»-Gruppe für ihn ein bisschen eine grosse Nummer wären.

Schnelle Reaktion von der Zürcher Dufourstrasse

Die «NZZ am Sonntag» berichtete gestern, dass der Basler Wirtschaftsjurist Martin Wagner dem Zürcher Medienunternehmen Ringier eine Kaufofferte unterbreitet habe. Bei der Summe soll es sich um 230 Millionen Franken handeln. Die «NZZ am Sonntag» beruft sich in ihren Recherchen auf zwei Mitglieder des oberen Ringier-Kaders.

Auf keinen Fall werde man den «Blick» abgeben – «egal, zu welchem Preis. Egal, wer der Käufer wäre», twitterte Ringier-Chef Marc Walder noch am Sonntagmorgen. Nur wenig später schob die «Blick»-Redaktion einen Klarstellungsartikel nach mit dem Titel: «Blick-Gruppe steht nicht zum Verkauf».

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