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Finanzausgleich: Turnübungen auf der Nulllinie

Aus­gerechnet die Kantone, die am meisten in den Finanzausgleich einzahlen müssen, ­haben zurzeit enorme Geld­sorgen. Grossbezüger Bern hingegen budgetiert einen ­Gewinn. Ist das unfair?

Ein Balanceakt: Immer wieder führt die Frage nach einem gerechten Ausgleich zwischen den Kantonen zu Diskussionen.
Ein Balanceakt: Immer wieder führt die Frage nach einem gerechten Ausgleich zwischen den Kantonen zu Diskussionen.
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Zuerst ein Blick aufs Ganze: Die Finanzlage der Kantone hellt sich sachte auf. Das lässt sich sagen, nachdem die meisten Kantone ihre Budgets für das nächste Jahr vorgelegt haben. Gut die Hälfte rechnet mit einem Überschuss, wie eine Auswertung der Nachrichtenagentur SDA zeigt.

Allerdings fällt auf, wie angespannt die Situation immer noch ist. Die meisten Kantone turnen auffällig nahe an der Nulllinie herum, knapp darüber oder darunter. So plant zum Beispiel der Kanton ­Zürich bei Ausgaben von 15,2 Milliarden Franken einen Miniüberschuss von 17 Millionen.

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