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«Es ist mühsam, ständig aufs Hochdeutsche zu pochen»

Ende November tritt der 54-jährige Genfer Vasco Dumartheray als Delegierter für Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung zurück. Im Gespräch erklärt er, weshalb die Mehrsprachigkeit für das Land wichtig ist.

«In dieser Struktur braucht es viel Energie und viel Zeit, um ein kohärentes Programm zu entwickeln»: Vasco Dumartheray, der Ende November abtretende erste Delegierte für Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung.
«In dieser Struktur braucht es viel Energie und viel Zeit, um ein kohärentes Programm zu entwickeln»: Vasco Dumartheray, der Ende November abtretende erste Delegierte für Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung.
Beat Mathys

Wie viele Sprachen spricht der Delegierte für Mehrsprachigkeit? Vasco Dumartheray: Plus/minus vier. Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch, wenn auch nicht alle perfekt. Ich bin nicht besonders sprachbegabt.

Ihr Deutsch jedenfalls ist ziemlich gut. Als Delegierter für Mehrsprachigkeit sind meine Deutschkenntnisse aber massiv schlechter geworden. Meine Ansprechpartner sind in der Regel französisch- und italienischsprachige Personen. Die Mehrsprachigkeit interessiert in erster Linie die sprachlichen Minoritäten.

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