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Entwaffnete Schweiz? Die «Arena» im Faktencheck

Ist die Verschärfung des Waffenrechts ein EU-Diktat oder notwendig für das Schengen-Abkommen? 7 Aussagen auf dem Prüfstand.

Diskutieren die umstrittene Vorlage und den Tell: Moderator Jonas Projer und Justizministerin Karin Keller-Sutter in der «Arena».
Diskutieren die umstrittene Vorlage und den Tell: Moderator Jonas Projer und Justizministerin Karin Keller-Sutter in der «Arena».
Screenshot: SRF

Die EU hat 2017 ihre neue Waffenrichtlinie verabschiedet – primär, um terroristische Anschläge zu verhindern. Da die Schweiz Mitglied des Schengen-Abkommens ist, muss sie die Verschärfungen übernehmen. Für den Erwerb bestimmter Waffen müssten Schützen künftig eine Ausnahmebewilligung beantragen.

Dies missfällt der SVP und den Schützenverbänden, die deshalb das Referendum ergriffen haben. Sie berufen sich auf die Schweizer Waffentradition. Die Befürworter des Gesetzes warnen, dass bei einem Nein die bilateralen Verträge Schengen/Dublin akut gefährdet wären. Nun stimmen wir am 19. Mai darüber ab, ob das nationale Waffenrecht angepasst werden soll oder nicht.

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