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PID: Ein Ja hebt bestehende Widersprüche auf

Redaktorin Brigitte Walser zur Abstimmung über die Änderung des Fortpflanzungsmedizin­gesetzes am 5. Juni.

Vor einem Jahr befürwortete das Stimmvolk die Verfassungsänderung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) – nun hat auch noch die Gesetzesänderung ein Ja verdient. Hat die Zustimmung vor einem Jahr den Weg für die PID grundsätzlich frei gemacht, so folgt am 5. Juni die Ab­stimmung zu den detaillierten Regeln.

Mit der PID können Embryonen genetisch untersucht werden, die zuvor im Reagenzglas gezeugt worden sind.Wird bei der Untersuchung eine schwere Krankheit erkannt, verzichtet man darauf, den betroffenen Embryo in die Gebärmutter einzusetzen. Die PID kann Paaren helfen, in deren Familien eine schwere Erbkrankheit bekannt ist: Fachleute können damit gezielt einen Embryo in die Gebärmutter der Frau einsetzen, der diese Krankheit nicht hat.

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