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Schweizer Luftwaffe wegen Nachtlandungen unter Beschuss

Musste die Schweiz wegen eines Beinbruchs gleich drei grossen Flugzeugen eine Nachtlandung bewilligen? Die Luftwaffe hüllt sich in Schweigen und zieht damit Kritik auf sich. Inzwischen ist auch klar, wer wann die Bewilligungen erteilte.

Iwan Städler
Die Königsfamilie reiste am Weihnachtsabend wegen eines medizinischen Notfalls in die Schweiz: Ein Airbus A319 der katarischen Flotte, der in Zürich-Kloten landete. (27. Dezember 2015)
Die Königsfamilie reiste am Weihnachtsabend wegen eines medizinischen Notfalls in die Schweiz: Ein Airbus A319 der katarischen Flotte, der in Zürich-Kloten landete. (27. Dezember 2015)
Heidelberger / Schmid
Nach den drei Flugzeugen, die während der Nachtflugsperre gelandet waren, landete noch ein halbes Dutzend weiterer grosser Maschinen – darunter auch ein Jumbo-Jet der Regierungsflotte: Eine Boeing 747 am Flughafen Zürich. (27. Dezember 2015)
Nach den drei Flugzeugen, die während der Nachtflugsperre gelandet waren, landete noch ein halbes Dutzend weiterer grosser Maschinen – darunter auch ein Jumbo-Jet der Regierungsflotte: Eine Boeing 747 am Flughafen Zürich. (27. Dezember 2015)
Heidelberger / Schmid
Gilt als siebtreichster Monarch der Welt: Scheich Tamim bin Hamad Al Thani in Doha. (15. Januar 2015)
Gilt als siebtreichster Monarch der Welt: Scheich Tamim bin Hamad Al Thani in Doha. (15. Januar 2015)
Al-Watan Doha/Karim Jaafar, AFP
Das Bazl erteilte die Bewilligung für die nächtlichen Anflüge: Ein Airbus A340-500 der katarischen Flotte in Zürich. (27. Dezember 2015)
Das Bazl erteilte die Bewilligung für die nächtlichen Anflüge: Ein Airbus A340-500 der katarischen Flotte in Zürich. (27. Dezember 2015)
Heidelberger / Schmid
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Inzwischen ist klar, weshalb Katars Königsfamilie gleich mit mehreren grossen Flugzeugen nach Zürich gereist ist: Der Vater des Emirs hatte während seiner Ferien im marokkanischen Atlasgebirge einen Beinbruch erlitten und lässt sich nun in Zürich kurieren. Das hat das Königshaus mitgeteilt. Und dies bringt die Schweizer Luftwaffe nun in Erklärungsnot. Denn die Luftwaffe hatte der Königsfamilie die Erlaubnis erteilt, gleich mit drei Airbus-Maschinen die Nachtflugsperre zu brechen.

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