Zum Hauptinhalt springen

«Die zweite Gotthardröhre ist ein Muss»

Der ehemalige FDP-Präsident Franz Steinegger hält Distanz zur SVP. Seine Partei müsse selber Lösungen für die heiklen Themen anbieten. Bei der zweiten Gotthardröhre hat der Urner kein Musikgehör für Skeptiker.

Franz Steinegger ist zwar etwas jünger als Christoph Blocher, redet aber nur noch, wenn er gefragt wird. Der Ausstieg aus der Politik habe bei ihm wenig Entzugserscheinungen ausgelöst.
Franz Steinegger ist zwar etwas jünger als Christoph Blocher, redet aber nur noch, wenn er gefragt wird. Der Ausstieg aus der Politik habe bei ihm wenig Entzugserscheinungen ausgelöst.
Matthias Käser
«In der Tat ist dem linken Kuchen ein FDPler als bürgerlicher Bundesrat lieber als ein SVPler.» Dies sagte Franz Steinegger im Interview.
«In der Tat ist dem linken Kuchen ein FDPler als bürgerlicher Bundesrat lieber als ein SVPler.» Dies sagte Franz Steinegger im Interview.
Matthias Käser
Der ehemalige FDP-Präsident Franz Steinegger im Gespräch.
Der ehemalige FDP-Präsident Franz Steinegger im Gespräch.
Matthias Käser
1 / 5

Seit 1979 geht es mit der FDP abwärts. Droht der Partei die Bedeutungslosigkeit wie der deutschen Schwesterpartei? Franz Steinegger: Ich habe keine Angst, dass die Partei in der Schweiz aufgerieben wird. In der Waadt haben die Radicaux den Übernamen «les insubmersibles», die Unsinkbaren.

Teilen Sie den Optimismus des heutigen FDP-Präsidenten Philipp Müller, der die Partei 2015 wieder zur zweitstärksten Partei machen will? Ja, dieses Ziel ist möglich. Es gibt weiterhin einen Markt für liberale Politik. Nach der Stärkung der politischen Extreme wird es auch wieder eine Gegenbewegung geben. Ich sage jetzt nicht in Richtung Mitte. Denn ich bin gegen die Mitte als politisches Selbstverständnis.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.