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Die teure Pannenseite

Für 2,7 Millionen Franken wurde der Webauftritt des Parlaments überarbeitet. Leider funktioniert jetzt kaum mehr etwas richtig.

Schön, aber nicht sehr funktional: Die neue Website des Parlaments.
Schön, aber nicht sehr funktional: Die neue Website des Parlaments.

In Sachen Marketing war die Vorstellung des neuen Webauftritts des Parlaments absolut auf der Höhe der Zeit («Hot Shit» würde ein Werber dazu sagen): Es gab ein rassig geschnittenes Youtube-Video, Einführungskurse für Journalisten und Parlamentarier und eine Medienmitteilung, in der die Verwaltung keine falsche Scheu vor Eigenlob zeigte. Nutzerfreundlich und barrierefrei sei die neue Website, modern und «responsive», einfach zu bedienen und dem rasanten technologischen Fortschritt angepasst. Und das sei auch nötig: «Der Webauftritt Parlament.ch ist das Schaufenster der Schweizerischen Bundesversammlung», liess sich Mark Stucki, Bereichsleiter Information der Parlamentsdienste, in der Mitteilung zitieren. Hier lege das Parlament Rechenschaft über seine Arbeit ab, und hier fänden Bürgerinnen und Bürger alles, was National- und Ständerat diskutierten und entschieden.

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