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Die Schweiz rekrutiert deutsche Pfleger, Deutschland chinesische

Die deutsche Bundesagentur für Arbeit will Altenpfleger aus China anwerben. Mitschuld am Fachkräftemangel in Deutschland trägt auch die Schweiz.

Schlechte Arbeitsbedingungen: Ein Pfleger stützt eine alte Frau im Seniorenheim Stuttgart. (Archivbild)
Schlechte Arbeitsbedingungen: Ein Pfleger stützt eine alte Frau im Seniorenheim Stuttgart. (Archivbild)
Keystone

Deutschland geht neue Wege im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Pflegebereich. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will ab Januar 2013 gezielt Altenpfleger aus China rekrutieren, um sie an Kliniken in Deutschland zu vermitteln, wie «Spiegel online» berichtet.

In einem Pilotprojekt sollen zunächst 150 Altenpfleger angeworben werden. Die chinesischen Pfleger müssen über eine abgeschlossene Schulbildung und eine Berufsausbildung verfügen, wie Monika Varnhagen, Leiterin der Auslandsvermittlung der BA, gegenüber «Spiegel online» sagte. Die interessierten Fachkräfte sollen in China in Kursen auf die deutsche Kultur und Sprache vorbereitet werden. In Deutschland sollen die Schulungen fortgesetzt werden.

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