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Die Nagra gibt wieder den Ton an

Das Bundesamt für Energie kapituliert, die Eröffnung eines Endlagers rückt in weiter Ferne.

Transport- und Lagerbehälter für atomaren Abfall im Zwischenlager in Würenlingen AG. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Transport- und Lagerbehälter für atomaren Abfall im Zwischenlager in Würenlingen AG. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Ankündigung kurz vor Ostern war mehr als diskret und kontrastiert stark mit den Pauken und Trompeten, mit denen das Bundesamt für Energie 2008 seinen Sachplan geologische Tiefenlager gestartet hatte: Die damals verkündeten Fristen für das Auswahlverfahren von Endlagerstandorten werden verdoppelt. Statt im Jahr 2030 kann ein Lager für die schwach- und mittelaktiven Atomabfälle frühestens 2050 in Betrieb gehen, für den jahr­tausendelang strahlenden Hochaktivmüll frühestens 2060.

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