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Die grössten Profiteure der SRG sagen Nein

Im Tessin ist die SRG die zweitgrösste Arbeitgeberin. Dennoch ist dort die neue Radio- und TV-Abgabe durchgefallen. Warum bloss?

«Die Lega hat eine starke Nein-Kampagne geführt», konstatiert Filippo Lombardi. Foto: Valerie Chetelat (TA-Archiv)
«Die Lega hat eine starke Nein-Kampagne geführt», konstatiert Filippo Lombardi. Foto: Valerie Chetelat (TA-Archiv)

Kein Landesteil profitiert derart massiv von der SRG wie die italienische Schweiz. Sie zahlt nur 4,5 Prozent in den Gebührentopf ein. Über die Radiotelevisione Svizzera di Lingua Italiana (RSI) bezieht sie aber gut 20 Prozent der Gelder. Zu verdanken haben die Tessiner dies den Deutschschweizern, die deutlich mehr einzahlen, als in ihrem Landesteil ausgegeben wird. 200 Millionen Franken werden so jährlich über den Gotthard gepumpt.

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