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«Die Bank nimmt den Entscheid der Aktionäre nicht ernst»

FDP-Nationalrat Ruedi Noser liest den Chefs der Bank Julius Bär in einem Brief die Leviten – weil sie nicht sofort Korrekturen am Vergütungssystem vornehmen wollen.

«Die Konsequenz aus solchem Verhalten sind in der Regel Forderungen nach mehr Verbindlichkeit und Regulierung»: FDP-Nationalrat Ruedi Noser.
«Die Konsequenz aus solchem Verhalten sind in der Regel Forderungen nach mehr Verbindlichkeit und Regulierung»: FDP-Nationalrat Ruedi Noser.
Keystone

Bei der Generalversammlung der Bank Julius Bär gab es am vergangenen 10. April für den Verwaltungsrat und das Management eine Klatsche. Zum ersten Mal wurde an einer Generalversammlung einer «normal» strukturierten kotierten Schweizer Aktiengesellschaft der Bericht über die Vergütung von Konzernführung und Verwaltungsrat abgelehnt. Dominique Biedermann, Direktor Anlagestiftung Ethos, kritisierte beispielsweise, dass die Bonus- und Performance-Kriterien unklar formuliert seien. Auch die Anreize und Struktur der Entlöhnung sowie auch deren Höhe seien nicht im Interesse der Aktionäre.

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