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Der SRG-Chef bricht sein Versprechen

Der Aufbau einer multimedialen Recherche-Redaktion in Bern ist gestoppt. Das Projekt hätte kritische Politiker besänftigen sollen.

Philippe Reichen
Stein des Anstosses für viele Politiker: Das Radiostudio Bern, das hätte nach Zürich ziehen sollen. Foto: Adrian Moser
Stein des Anstosses für viele Politiker: Das Radiostudio Bern, das hätte nach Zürich ziehen sollen. Foto: Adrian Moser

Angekündigt wurde ein grosser Wurf. «Wir möchten in Bern eine neue, mehrsprachige Recherche-Redaktion gründen», sagte SRG-Generaldirektor Gilles Marchand im September 2018 dem «SonntagsBlick». Der Romand dachte dabei an eine trimediale, viersprachige Redaktion, die das Fernsehen, Radio und die Onlineredaktionen in allen Landesteilen mit Recherchebeiträgen beliefert. Klar war: So viel journalistische Power kann kein anderes Medienhaus aufbringen.

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