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Der Laisser-faire-Minister

Die Kritik an Bundesrat Johann Schneider-Ammann reisst gut acht Monate nach seinem Amtsantritt nicht ab. Doch die Industrie steht auch in der Währungskrise voll hinter ihm.

Abneigung gegen Staatsinterventionen: Johann Schneider-Ammann mit einem Glas Wein, anlässlich eines Point de Presse zum Thema Landwirtschaft in Chexbres. (1. Juli 2011)
Abneigung gegen Staatsinterventionen: Johann Schneider-Ammann mit einem Glas Wein, anlässlich eines Point de Presse zum Thema Landwirtschaft in Chexbres. (1. Juli 2011)
Keystone

Wie laut die Exportindustrie auch ächzt und stöhnt, Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann wiederholt seit Monaten immer das Gleiche: Gegen die Währungskrise gebe es kurzfristig kein Wundermittel, darum seien staatliche Interventionen sinnlos.

Das Erstaunliche dabei: Je lauter die Kritik ertönt, Schneider-Amman sei ein Zauderer, desto mehr stellt sich die Industrie hinter den Berner Magistraten. «Schneider-Ammann kennt den Industriestandort wie nur wenige – gerade in der herrschenden Krise ist das von grösster Bedeutung», sagt Hans Hess, Präsident des Verbands der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem).

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