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«Das kommt pro Jahr 120 Mal vor»

Laut dem Bundesamt für Migration entspricht das Vorgehen im Fall Fehr dem Standard. Das Amt melde den Kantonen jeweils den Verdacht auf Schwarzarbeit von Asylsuchenden - was relativ häufig vorkomme.

Der Fall Fehr beschäftigt die Ämter: Das Bundesamt für Migration fordert vom Kanton Zürich Geld zurück.
Der Fall Fehr beschäftigt die Ämter: Das Bundesamt für Migration fordert vom Kanton Zürich Geld zurück.
Keystone
Das hätte nicht passieren dürfen: SVP-Kantonalpräsident Alfred Heer.
Das hätte nicht passieren dürfen: SVP-Kantonalpräsident Alfred Heer.
Dominique Meienberg
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus.
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus.
Reuters
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Der Fall erregte letztes Jahr grosses Aufsehen: SVP-Nationalrat Hans Fehr hat eine Asylsuchende als Putzfrau schwarz beschäftigt. In ihrer letzten Ausgabe berichtete die «NZZ am Sonntag» nun, das Bundesamt für Migration (BFM) fordere deswegen vom Kanton Zürich Sozialhilfegelder zurück. Der Betrag beläuft sich auf 85'000 bis 100'000 Franken.Da die Frau schwarz als Putzfrau gearbeitet hat und dementsprechen nicht sozialberechtigt war, hat sie vom Kanton auch keine Sozialhilfe bekommen. Warum also hat der Kanton Zürich vom BFM trotzdem Sozialhilfegelder für die Frau bezogen?

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