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Das «Bauerplay» geht weiter

Im Streit um das Agrarbudget fechten beide Seiten mit unterschiedlichen Zahlen zu den bäuerlichen Einkommen. Die Statistik zeigt vor allem, wie enorm die Unterschiede in der Branche sind.

SVP-Nationalrat und Bauernpolitiker Andreas Aebi.
SVP-Nationalrat und Bauernpolitiker Andreas Aebi.
Grafik fri/ Quelle Agrarscope

«Wir erleben hier ein wahres ‹Bauerplay› – ein Powerplay der Bauernlobby», klagte SP-Nationalrätin Barbara Gysi (SG) am Mittwoch in der dritten Runde der Budgetdebatte. Es half ihr nichts: Die Bauernlobby setzte sich im Nationalrat erneut klar durch. Das Seilziehen um das Budget geht heute weiter.

Ein wichtiges Argument der Bauern sind ihre Einkommen. Wenn es brenzlig wird, weisen sie gern darauf hin, dass Bauernfamilien im Durchschnitt 47000 Franken pro Vollzeitarbeitskraft verdienen. Das ist weit weniger als der Mittelwert aller Bruttolöhne von etwa 67'000 Franken.

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