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Bundesrat will den Cyberspace besser schützen

Der virtuelle Raum und die dazugehörigen Infrastrukturen sollen besser gegen Angriffe geschützt werden. Dazu hat der Bundesrat am Freitag Divisionär Kurt Nydegger zum Projektleiter für Cyber Defence ernannt.

«Beim Schutz über die Departement hinweg besteht Optimierungsbedarf»: Verteidigungsminister Ueli Maurer vor den Medien in Bern.
«Beim Schutz über die Departement hinweg besteht Optimierungsbedarf»: Verteidigungsminister Ueli Maurer vor den Medien in Bern.
Keystone

Grundsätzlich hält der Bundesrat das heutige Schutzdispositiv des Bundes für gut und effizient, wie Verteidigungsminister Ueli Maurer am Freitag vor den Medien sagte. Es bestehe aber Optimierungsbedarf, insbesondere bei der Koordination über die Departemente hinweg. Zurzeit werden Fragen rund um Cyber Defence von zwölf verschiedenen Amtsstellen bearbeitet.

Als erstes soll nun Projektleiter Kurt Nydegger eine Auslegeordnung vornehmen und schauen, ob die dezentrale Organisation der Bedrohungslage noch gerecht wird. Zu klären ist danach laut Maurer, welche Ziele der Bund mit der Cyber-Defence-Strategie erreichen will. Es stellt sich etwa die Frage, wie weit der Bund mit aktiver Aufklärung gehen soll. Auch die Frage wie weit Gegenmassnahmen gehen dürfen, müsse beantwortet werden, sagte Maurer.

Gesamtheitliche Strategie nötig

Nydegger sei wohl die am besten geeingete Person, um eine gesamtheitliche Strategie zu entwerfen. Der 59-jährige Elektroingenieur habe unter anderem die elektronische Aufklärung und Kreigsführung der Armee geleitet. Zuletzt war er Chef der Führungsunterstützungsbasis. Nydegger habe damit die technische Entwicklung der letzten 30 Jahre eng mitverfolgt.

SDA/pbe

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