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Bundesrat ernennt neuen Landwirtschaftschef

Der neue Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft heisst Bernhard Lehmann. Er ist Professor für Agrarökonomie. Aufgewachsen ist er auf einem Bauernhof.

Der Bundesrat hat auf Anfang Juli den ETH-Professor Bernhard Lehmann für Agrarökonomie zum Nachfolger von Manfred Bötsch ernannt. Der 1954 im waadtländischen Pompaples geborene und auf einem Bauernhof aufgewachsene Lehmann gilt als ausgewiesener Kenner der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft. Zurzeit leitet er das Departement für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der ETH Zürich, wie das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch mitteilte.

An der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) hat Lehmann auch seine Studien der Agrarwissenschaften absolviert, die in einem Doktortitel gipfelten. Zwischenzeitlich arbeitete er beim Schweizerischen Bauernsekretariat in Brugg (AG) als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Von 1987 bis 1991 war er Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes, bevor er zum ETH-Professor ernannt wurde.

Bernard Lehmann verfügt gemäss Communiqué über eine grosse und breite Erfahrung in Forschung, Lehre, Politik und Praxis. So war er Mitglied der Taskforce «Landwirtschaft» des BLW anlässlich der Uruguay-Runde des Gatt.

Lehmann forscht an der ETH

Seit 1991 betreibt er an der ETH Zürich national und international ausgerichtete agrarökonomische Forschung und Lehre, unter anderem im Bereich nachhaltige Ressourcennutzung und Wertschöpfungsbildung im Nahrungsmittelsektor. Zudem war Lehmann in verschiedenen Führungsfunktionen an der ETH Zürich für Organisations- und Reorganisationsprojekte verantwortlich.

Der zweisprachige Lehmann tritt sein Amt am 1. Juli an. Er löst auf dem Posten Manfred Bötsch ab, der das BLW auf eigenen Wunsch verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

SDA

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