Zum Hauptinhalt springen

Bund nimmt Prämiensystem unter die Lupe

Gesundheitsminister Alain Berset prüft, ob Wahlfranchisen die Solidarität in der Grundversicherung schwächen und deshalb reduziert werden sollen.

Wählt man bei der Krankenkasse eine hohe Franchise, spart man Prämien, muss sich aber stärker an den Arztkosten beteiligen. Das Bundesamt für Gesundheit prüft, ob diese Rechnung auch punkto Solidarität aufgeht.
Wählt man bei der Krankenkasse eine hohe Franchise, spart man Prämien, muss sich aber stärker an den Arztkosten beteiligen. Das Bundesamt für Gesundheit prüft, ob diese Rechnung auch punkto Solidarität aufgeht.
Keystone

Wer bei der Krankenkasse eine hohe Franchise wählt, muss sich zwar stärker an den Arztkosten beteiligen, erhält dafür aber bei den Prämien einen Rabatt. Gesundheitsminister Alain Berset (SP) lässt dieses Modell durchleuchten. Heute können Erwachsene die Normalfranchise von 300 Franken auf 500, 1000, 1500, 2000 oder 2500 Franken erhöhen, der Prämienrabatt beträgt bis zu 1540 Franken. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) prüft nun eine Reduktion dieser Franchisestufen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.