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Beat Richner mag nicht auf die Spende von Giacometti warten

Der Bündner Architekt vermachte einen Teil seines Vermögens der Stiftung des Kinderarztes. Richner kritisiert nun den Nachlassverwalter und das Auktionshaus Christie’s.

Muss zunächst auf das Geld warten: Beat Richner 2001 im Kinderspital Jayavarman VII, einer seiner Kliniken in Kambodscha.
Muss zunächst auf das Geld warten: Beat Richner 2001 im Kinderspital Jayavarman VII, einer seiner Kliniken in Kambodscha.
Keystone

Im März dieses Jahres starb mit Bruno Giacometti das letzte Mitglied der bekannten Künstlerfamilie aus dem Bergell. Sein Nachlass ist beachtlich: Dazu gehören Skizzen, Gemälde, Skulpturen und weitere Gegenstände seiner Brüder Alberto und Diego sowie seines Vaters Giovanni Giacometti. Deren Werke vermachte Bruno Giacometti dem Kunsthaus Zürich. Das Mobiliar hingegen – darunter zahlreiche Gegenstände mit «Kunstcharakter», wie es im Testament heisst – liess er zugunsten der Stiftung des Kinderarztes Beat Richner versteigern. Die Stiftung betreibt in Kambodscha mehrere Kinderspitäler. Auf die Idee mit Richners Stiftung brachte Giacometti eine kambodschanische Pflegerin, die ihn während seiner letzten Lebensjahre betreut hatte.

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