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Plötzlich haben die Bauern genug vom Schutz der Insekten

Das Bienensterben einte die Politik – vor den Wahlen. Jetzt wollen Landwirtschaftsvertreter das Anliegen abschwächen. Aufgeschreckt hat sie ein Bericht des Bundes, er fordert Verbote.

Stefan Häne
Direktzahlungen soll es nur noch geben, wenn Pestizide mit «geringem Umweltrisiko» ausgebracht werden: Helikopter der Air Glacier besprüht die Reben oberhalb von Siders VS. (Keystone/Alessandro della Valle)
Direktzahlungen soll es nur noch geben, wenn Pestizide mit «geringem Umweltrisiko» ausgebracht werden: Helikopter der Air Glacier besprüht die Reben oberhalb von Siders VS. (Keystone/Alessandro della Valle)

Vor den Wahlen ist nicht nach den Wahlen. Beispielhaft zeigt sich dieses Phänomen bei einem Thema, das die Bevölkerung bewegt, dem Bienensterben. Die Umweltpolitiker im Nationalrat beugen sich Anfang Woche über einen Vorstoss zum Schutz der Bienen und anderer Insekten. Der Bundesrat, so die Forderung der Motion, soll die Aktionspläne zur Biodiversität, Bienengesundheit und zu Pflanzenschutzmitteln sofort umsetzen. Zudem soll er weitere Massnahmen auf wissenschaftlicher Basis festlegen und dem Parlament ein Paket mit entsprechenden Gesetzesänderungen vorlegen.

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