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Ausland stellt Steuerbefreiungen für Schweizer Firmen infrage

Das Ausland hält den Druck auf den Wirtschaftsstandort Schweiz aufrecht. EU und OECD gehen koordiniert gegen Steuergeschenke für neu angesiedelte Firmen vor.

Ganz legal: Die US-Firma Starbucks ist eines der internationalen Steueroptimierungs-Unternehmen.
Ganz legal: Die US-Firma Starbucks ist eines der internationalen Steueroptimierungs-Unternehmen.
Keystone

Nach den kantonalen Steuerregimes für Spezialgesellschaften nehmen die Europäische Union (EU) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nun die Steuerbefreiungen für hier ansässige Unternehmen ins Visier.

Die EU hat entsprechende Vorbehalte auf diplomatischen Kanälen schon länger formuliert. Doch nun mehren sich die Anzeichen für ein systematisches und koordiniertes Vorgehen von EU und OECD. Innerhalb von wenigen Tagen publizierten die beiden im letzten Frühjahr je einen Bericht, die für die hiesigen Steuerprivilegien von Firmen nichts Gutes verheissen. Seither treiben sie das Thema mit Rückendeckung der G-20 voran. Das koordinierte Vorgehen kommt für Beobachter wenig überraschend. Eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten hat beim Ausarbeiten des OECD-Berichts mitgeholfen.

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