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Atomausstieg braucht Platz

Beim Ausbau der erneuerbaren Energie dürften nicht dieselben Fehler wie bei der Siedlungsentwicklung gemacht werden, warnt eine Studie. Darum müsse der Bund koordinieren.

Am Walensee prüfen Elektrizitätswerke den Bau einer grossflächigen Fotovoltaikanlage inmitten einer Landschaftsschutzzone. Jeder plane für sich alleine, kritisieren Experten. Sie raten, der Bund solle stattdessen gemeinsam mit den Kantonen die bestgeeigneten Standorte ausfindig machen.
Am Walensee prüfen Elektrizitätswerke den Bau einer grossflächigen Fotovoltaikanlage inmitten einer Landschaftsschutzzone. Jeder plane für sich alleine, kritisieren Experten. Sie raten, der Bund solle stattdessen gemeinsam mit den Kantonen die bestgeeigneten Standorte ausfindig machen.
zvg (Bildmontage)

Den Rhein stauen im Landschaftsparadies Surselva? Ein Solarkraftwerk auf einem Acker im luzernischen Inwil? Kleinkraftwerke an Bächen – im unberührten Färmeltal zum Beispiel? Die politisch beschlossene Energiewende wird viel Raum benötigen und Landschaften beeinträchtigen. Konflikte sind vorprogrammiert. Im gestern vorgelegten Bericht «Platz für erneuerbare Energien?» warnen fünfzig Experten davor, dieselben Fehler wie bei der Siedlungsentwicklung zu machen.

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