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Arbeitslosenquote in der Schweiz verharrt bei 3,2 Prozent

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz lag im September bei 3,2 Prozent und verharrte damit auf dem Wert vom August. Die Zahl der Arbeitslosen ist allerdings um rund 1200 Personen gestiegen.

Gleich viele arbeitslose Menschen wie im August: Regionales Arbeitsvermittlungszentrum in Bern. (Archivbild)
Gleich viele arbeitslose Menschen wie im August: Regionales Arbeitsvermittlungszentrum in Bern. (Archivbild)
Keystone

Insgesamt waren Ende September rund 138'200 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit. Ende August waren es rund 137'000 gewesen.

Der grösste Teil des Anstiegs bei der Arbeitslosigkeit entfällt auf die mittlere Alterskategorie der 25- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe nahm die Zahl der Arbeitslosen um rund 900 Personen zu. Bei den über 50-Jährigen stieg die Zahl der Arbeitslosen um rund 300 Personen. Bei den zwischen 15- und 24-Jährigen um gerade mal 59 Personen.

Mehr Arbeitslose als vor einem Jahr

Dieser kleine Anstieg bei den Jugendlichen genügte allerdings um die Jugendarbeitslosenquote von 3,6 Prozent im August auf 3,7 Prozent im September anzuheben.

Werden die aktuellen Arbeitslosenzahlen mit jenen vom September letzten Jahres verglichen, zeigt sich ein stärkerer Anstieg: In einem Jahr stieg die Zahl der beim RAV eingeschriebenen Personen um rund 8300 Personen. Im September 2014 betrug die Arbeitslosenquote noch 3,0 Prozent.

Grösste Zunahme in der Zentralschweiz

In der Zentralschweiz ist im September die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 225 auf 7781 Personen angestiegen. Betroffen waren alle Kantone ausser Zug. Die grösste Zunahme mit 185 Personen registrierte der Kanton mit den meisten Arbeitslosen in der Zentralschweiz, nämlich Luzern. Hier waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 4413 Arbeitslose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte.

In Zug sank die Zahl der Arbeitslosen um 34 auf 1453 Personen. In Schwyz lebten 1376 ( 33), in Nidwalden 243 ( 14), in Obwalden 161 ( 15) und in Uri 135 ( 12) Arbeitslose. Die Arbeitslosenquoten stiegen in Luzern und Obwalden um 0,1 Prozent an. In den übrigen Kantonen blieben sie unverändert. Die Quoten lagen mit Ausnahme von Uri überall über jenen zur gleichen Zeit im Vorjahr.

Die höchste Arbeitslosenquote der Zentralschweiz, nämlich 2,3 Prozent weist nach wie vor Zug aus, vor Luzern (2,1), Schwyz (1,6), Nidwalden (1,0), Obwalden (0,8) und Uri (0,7). Uri weist weiter die tiefste Quote der Schweiz aus. Die höchste Quote hat Genf mit 5,6 Prozent. Der Landesdurchschnitt betrug im September unverändert 3,2 Prozent.

SDA/slw

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