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Angreifer erschossen IKRK-Mann aus «allernächster Nähe»

Nachdem ein Schweizer Rotkreuzmitarbeiter in der libyschen Stadt Sirte erschossen wurde, hat das IKRK sämtliche Aktivitäten in Libyen unterbrochen. Offen ist, ob die Tat ein Racheakt war.

Von Philippe Reichen, Lausanne, und Sonja Zekri, Kairo
Damals waren die Fahrzeuge noch gekennzeichnet: IKRK-Konvoi im Oktober 2011 in Sirte. Foto: Anis Mili (Reuters)
Damals waren die Fahrzeuge noch gekennzeichnet: IKRK-Konvoi im Oktober 2011 in Sirte. Foto: Anis Mili (Reuters)

Libyen erlebt die gewalttätigsten Zeiten seit Jahren. Opfer der aufflammenden Gewalt wurde gestern auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit Sitz in Genf. Unbekannte haben in der Stadt Sirte, die rund 500 Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt liegt, den IKRK-Mitarbeiter Michael Greub erschossen. Der 42-jährige Basler war Leiter des IKRK-Büros in Misrata und traf sich in Sirte mit zwei Kollegen zu einer Sitzung, um in dieser Region Rotkreuzaktivitäten zu koordinieren.

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