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«In Syrien ist jeder bewaffnet»

Die angeklagten IS-Verdächtigen, die seit heute in Bellinzona vor Gericht stehen, bestreiten die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft kategorisch. Ein angeblicher Terrorfürst sei gänzlich harmlos.

Von Thomas Knellwolf, Bellinzona
«Einige Vorwürfe, wie etwa die Schlepperdienste, gestanden die Angeklagten ein»: <%=misc::zitat%>-Reporter Thomas Knellwolf. (Video: Lea Koch)

Sie sind Landsleute, um die 30 Jahre alt und stammen aus der Region der nordirakischen Stadt Kirkuk. Ihre Zelle hätte beinahe als erste für den Islamischen Staat in Europa einen Anschlag verübt, noch vor «Charlie Hebdo» und lange vor Bataclan. Davon ist die Bundesanwaltschaft überzeugt. Sicher ist, dass die vier Iraker sunnitischer Herkunft die ersten Angeklagten sind, die sich vor einem Schweizer Gericht wegen mutmasslicher Dienste für den IS verantworten müssen. Doch trotz dieser Gemeinsamkeiten trat das Quartett beim gestrigen Prozessauftakt sehr unterschiedlich auf.

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