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Am schlimmsten sind die Nächte

Mit viel Aufwand meistert die Familie Bucher ihren Alltag – ihre beiden Kinder Till (9) und Zoe (8) haben eine Behinderung. Ein Besuch bei einer Familie, die ein Betreuungsurlaub enorm entlasten würde.

Was für andere Familie der Ausnahmezustand ist, ist für die Familie Bucher Routine. Renate Bucher mit Till, der an Mitochondriopathie leidet. Fotos: Christian Pfander
Was für andere Familie der Ausnahmezustand ist, ist für die Familie Bucher Routine. Renate Bucher mit Till, der an Mitochondriopathie leidet. Fotos: Christian Pfander

Es war in der vorhergehenden Nacht, in der Till die Hand aufs Herz legt und sagt, es tue ihm weh. Sein Vater nimmt ihm sofort den Puls und sieht: Tills Herz rast, schlägt 240-mal pro Minute. Das hält Till nicht lange durch, sein Körper kann nicht genug Energie dafür produzieren.

So kommt der Notfallplan der Familie zum Zug: Frau wecken, Metabolik-Team im Spital alarmieren, eine Betreuerin für die Schwester rufen, das Essen einpacken, die Windeln, Till ins Auto setzen und weg. Kaum sind sie vor dem Spital vorgefahren, scharen sich Menschen in weissen Kitteln um sie, setzen Till eine Infusion, kleben Pads auf seinen nackten Rücken. Und stoppen sein rasendes Herz.

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